"Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte,
weil Gott selbst in ihr wohnt."

Franziskus von Assisi

 

Unsere Vision

... und was soll das Ganze?

Auf der Suche nach einem tragfähigen Konzept für unsere Gemeinde:

Wozu braucht man eine Vision? Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wozu eine Gemeinde, wozu Kirche eigentlich da ist? Oder was eigentlich das Ziel Ihrer Arbeit ist, wenn Sie sich in der Gemeinde engagieren?
Wenn nicht, dann geht es ihnen wie den meisten. Bisher war es nicht üblich, solche Fragen zu stellen und es gab offensichtlich eine Zeit, in der es auch nicht nötig war.

Unbestritten ist der Niedergang des herkömmlichen Gemeindemodells: die Menschen, die da noch mitmachen wollen werden immer älter und immer weniger. Das hat erleben müssen, wer in den letzten 30 Jahren am kirchlichen Leben teilgenommen hat. Mittlerweile haben 90 Prozent aller Gemeindemitglieder keinen Kontakt mehr zu dem, was Sie unter Gemeinde verstehen.

Einige kleine praktische Veränderungen reichen nicht aus, um wieder eine wirklich tragfähige und funktionierende Gemeinde zu werden. Dies ist nur möglich, wenn das geistliche Fundament und die Grundlagen der Arbeit geklärt sind.
Nur dann kann man klare Ziele für die Zukunft formulieren.
Und nur dann, wenn die Ziele klar sind hat man eine Orientierung, was man ändern soll und warum.

Das erste was wir als Gemeinde brauchen um fit für die Zukunft zu werden ist daher eine klare Vision, eben eine Antwort auf die Frage, was das Ganze eigentlich soll, wozu Gemeinde da ist.

Das ist mehr als nur eine theoretische Frage. Klarheit über Sinn und Zweck unseres Tuns macht viele Einzelentscheidungen einfacher, viele Diskussionen erübrigen sich.
Eine von den Mitgliedern eines Gremiums getragene gemeinsame Vision stärkt die Handlungsfähigkeit und Effektivität enorm.

Vorüberlegung im Seelsorgeteam:

In einem ersten Schritt hat der PGR das Seelsorgeteam gebeten, sich über die Grundlagen einer solchen Vision Gedanken zu machen, um dann darüber zu beraten.
Hier ist das Ergebnis dieser Vorüberlegungen:

Zweifellos ist es ganz interessant, Meinungen darüber auszutauschen, wozu die christliche Gemeinde da ist. Die Frage ist aber, ob das wirklich in unser Belieben gestellt ist. Christliche Gemeinde hat ja nicht den Sinn, den wir ihr geben, sondern ihr Sinn und Zweck ist ja längst festgelegt durch den, der sie begründet hat. Es ist interessant, welche Auffassungen unter der "Schiffsmannschaft" darüber herrschen, wohin das Schiff unterwegs und wofür es überhaupt da ist, aber eigentlich ist die Diskussion müßig: Die "Reederei" hat das Ziel schon längst festgelegt! Darum haben wir uns die Frage gestellt: "Wo will Jesus denn sein Schiff hinhaben? Was meinen wir, welches Ziel Jesus mit seiner Gemeinde hat?"

In dieser Frage kann man sich gar nicht eng genug an den Worten und Vorstellungen Jesu orientieren. Darum noch einmal die Frage: Wie hat Jesus Gemeinde gewollt?

Welches Ziel hatte Jesus mit seiner Gemeinde? Wozu ist die Gemeinde Jesu überhaupt da?

Man nähert sich der Antwort auf diese Frage vielleicht dadurch am besten, dass man nach den wichtigsten Geboten Jesu fragt.

Das eine ist das so genannte "Doppelgebot der Liebe". Nach den Worten Jesu fasst dieses Doppelgebot den gesamten Willen Gottes, wie er im Alten Testament offenbart ist, zusammen. Wir finden dieses Gebot an verschiedenen Stellen im Neuen Testament, z. B. bei Matthäus:

    Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt.(Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich:)Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
    Matthäus 22,37 39

Das andere ist der so genannte "Missionsbefehl". Auch der Missionsbefehl findet sich wenn auch in verschiedenen Versionen mehrfach im Neuen Testament. Er beschreibt das Vermächtnis, sozusagen den letzten Willen des auferstandenen Jesus an seine Jünger. Am bekanntesten ist die Textfassung aus dem Matthäus Evangelium:

    Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
    Matthäus 28,19 20

Ebenso wichtig erschien uns ein Blick auf die sogenannte "Urgemeinde", wie ihn die Apostelgeschichte ermöglicht. Hier sehen wir das älteste Idealbild der christlichen Gemeinde, das uns überliefert ist:

    "Sie alle widmeten sich eifrig dem, was für sie als Gemeinde wichtig war: Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, sie hielten in gegenseitiger Liebe zusammen, sie feierten das Mahl des Herrn, und sie beteten gemeinsam. Durch die Apostel geschahen viele staunenswerte Wundertaten, und alle in Jerusalem spürten, dass hier wirklich Gott am Werk war. Alle, die zum Glauben gekommen waren, bildeten eine enge Gemeinschaft und taten ihren ganzen Besitz zusammen. Von Fall zu Fall verkauften sie Grundstücke und Wertgegenstände und verteilten den Erlös unter die Bedürftigen in der Gemeinde. Tag für Tag versammelten sie sich einmütig im Tempel, und in ihren Häusern hielten sie das Mahl des Herrn und aßen gemeinsam, mit jubelnder Freude und reinem Herzen. Sie priesen Gott und wurden vom ganzen Volk geachtet. Der Herr aber führte ihnen jeden Tag weitere Menschen zu, die gerettet werden sollten."
    Apg 2, 42ff

Ausgehend von diesen zentralen Bibelworten haben wir 5 Ziele christlicher Gemeinde erkannt:

 

  1. Gemeindeziel: "Gott von ganzem Herzen lieben"

    Der erste Teil des so genannten Doppelgebotes stammt gar nicht von Jesus, sondern ist Teil des alten jüdischen Glaubensbekenntnisses. Doch Jesus identifizierte sich mit diesem Satz und sah darin auch sein eigenes Anliegen im Kern zusammengefasst. Dieser Satz besagt: "Gott soll das Erste und das Letzte sein, was dich bewegt, was dich umtreibt und wofür du lebst. Gott soll der magnetische Pol sein, auf den sich deine innere Kompassnadel immer wieder ausrichtet. Gott soll nicht nur der Notnagel für die schweren Zeiten deines Lebens sein, die Lebensversicherung für den Fall deines Todes, sondern Gott möchte dich durch das ganze Leben hindurch begleiten. Er möchte, dass du von ihm redest und mit ihm redest. Er möchte nicht nur zur ideologischen Untermauerung deiner persönlichen Ziele dienen, sondern auf deine Entscheidungen und Wege Einfluss nehmen, und zwar nicht als ein fremder Herrscher oder Tyrann. Sondern Gott liebt dich und du sollst Gott lieben. Mit Worten und mit Taten. Gott möchte die Liebe deines Lebens sein."
    Die Gemeinde Jesu hat den Auftrag, Menschen dazu zu verhelfen, diese Liebe zu entdecken, zu entfachen, auszubilden und zu intensivieren. Ziel aller Gemeindearbeit muss letztlich immer sein, dass Menschen beginnen, Gott von ganzem Herzen zu lieben.

  1. Gemeindeziel: "Für andere da sein" - "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

    Wahrscheinlich gibt es kaum einen Satz, der so schnell mit dem Christentum in Verbindung gebracht wird wie dieser. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in unserem Kulturkreis sieht hierin den Kern der christlichen Botschaft zusammengefasst. Doch das ist falsch. Der Kern der christlichen Botschaft liegt nicht in dem, was wir tun sollen, sondern in dem, was Gott für uns getan hat. Die christliche, Nächstenliebe ist eine wichtige Antwort auf dieses rettende und befreiende Handeln Gottes an uns. Aber sie ist eben nur Antwort oder auch Folge. Fällt dieser Antwortcharakter weg, dann handelt es sich immer noch um Nächstenliebe, aber sie ist dann nicht christlich. Anders ausgedrückt: Die christliche Nächstenliebe ist nur eine Antwort auf Gottes Handeln an uns. Die Gottesliebe kommt in dem Doppelgebot Jesu zuerst. Darin war er sich mit den Juden einig: Wir sollen Gott über alles lieben, das heißt, wir sollen ihm vertrauen und gehorchen. Dann freilich fügt Jesus hinzu: Dies geht nicht ohne gleichzeitige Liebe zum Nächsten.

    Was bedeutet es, seinen Nächsten zu lieben? Das Wort "Liebe" ist in unserer deutschen Sprache ja alles andere als eindeutig. Viele Leute denken, Liebe wäre eine Einstellung oder ein Verhalten anderen Menschen gegenüber, das auf starken Gefühlen basiert. Das ist im Neuen Testament nicht so. Liebe (Agape) ist im Neuen Testament nicht primär eine Sache des Gefühls. Jesus hat uns sogar geboten, unsere Feinde zu lieben. Schon damals waren wohl die wenigsten in der Lage, warme Gefühle für ihre Feinde zu entwickeln. Aber das ist auch nicht nötig und auch nicht verlangt. Was Jesus von uns möchte, wenn er fordert, dass wir unsere Mitmenschen oder gar unsere Feinde lieben sollen, liegt nicht so sehr auf der Ebene der Gefühle. Vielmehr sollen wir unseren Mitmenschen mit Respekt begegnen und dort, wo sie es brauchen, durch konkrete Taten helfen. Was aber sollen wir ihnen tun? Die Antwort ist für uns ichbewusste, Deutsche sehr unattraktiv: Wir sollen ihnen - dienen!

  1. Gemeindeziel: "Gott kennen lernen"

    Im bisher gesagten ist klar geworden, dass wir uns als Gemeinden für die Menschen öffnen sollen, die uns brauchen. Normalerweise denken wir bei einer solchen Formulierung an jemanden, der Probleme hat und dem wir daher helfen sollen. Nur selten haben wir dabei die geistlichen Nöte der Menschen im Blick. Doch wenn man Jesus gefragt hätte: "Was brauchen die Menschen um uns herum am allernötigsten?", dann hätte er eine für viele vielleicht überraschende Antwort gegeben. Er hätte - das lässt sich an sehr vielen Bibelstellen belegen - wahrscheinlich gesagt: "Sie brauchen eine versöhnte, lebendige, fröhliche Beziehung zu Gott." Darum war der Missionsbefehl auch das Vermächtnis Jesu an seine Kirche: "Gebet hin. Wartet nicht, dass die Leute zu euch kommen. Gehet hin und macht zu Jüngern. Das ist der größte Dienst, den ihr ihnen erweisen könnt." Selbstverständlich braucht ein Mensch in einer akuten Not ganz andere Hilfe. Ein Mensch, der gerade am Ertrinken ist, braucht keine Bibel, sondern einen Rettungsring. Aber im Innersten und auf lange Sicht gibt es für einen Menschen nichts Wichtigeres, als Gott kennen und lieben zu lernen. Und eine Kirche, die Jesus nachfolgen und für andere da sein will, hat als ersten und wichtigsten Auftrag, zu den Menschen hinzugeben und ihnen zu einer lebendigen Beziehung zu Gott zu verhelfen.

  1. Gemeindeziel: "Miteinander leben"

    Vor allem der Text in der Apostelgeschichte, aber auch viele Bilder des Paulus zeigen:

    Als Christen sind wir nicht nur berufen, für uns selbst in unserem Herzen an Jesus zu glauben, sondern auch dazu, zum Leib Christi zu gehören. Es geht darum, miteinander zu leben und liebevoll miteinander umzugehen (Apg2, 42ff). Es geht darum, Gemeinschaft miteinander zu haben, sich auszutauschen untereinander, Anteil zu nehmen aneinander. Für das Neue Testament ist es völlig undenkbar, dass man in der Kirche wie in einem Verein lediglich Mitglied ist, sondern man wird einbezogen in einen lebendigen Organismus. Das ist der vierte Auftrag Jesu an die Kirche: Die Menschen nicht nur in eine persönliche Gottesbeziehung zu rufen, sondern sie als vitale Glieder einzubinden in die Gemeinschaft der Glaubenden.
  1. Gemeindeziel: "Im Glauben wachsen"

    Gott und die Menschen so zu lieben, wie Jesus es getan hat, das kann nur in einer ganz engen persönlichen Bindung an die Person Jesu geschehen. Das theologische Fachwort zu dieser Lebensbewegung ist Jüngerschaft. Die Gemeinde Jesu hat nicht nur den Auftrag, Menschen zum Glauben zu führen, nicht nur, sie liebes und gemeinschaftsfähig zu machen, sondern sie in die Jüngerschaft zu führen, sie zur Nachfolge Jesu zu berufen und zu befähigen. Die Christen sollen in unserer Gemeinde ermutigt und befähigt werden, in ihrem Christsein zu reifen, das heißt, Jesus nachzufolgen (vgl. 1 Petrus 2,21), ihm zu gehorchen (vgl. Römer 1,5) und Frucht für ihn zu bringen (vgl. Galater 5,22). Die Gemeinde muss darum vielfältige Möglichkeiten bereitstellen, dass Christen im Glauben wachsen können. Das ist ihr fünfter Auftrag.

    Im Missionsbefehl heißt das: "Lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe." Das Wort Lehre wird heute oft anders verstanden als in der Bibel. Wir denken dabei an theoretischen Unterricht, um unsere Kenntnisse auf einem bestimmten Wissensgebiet zu erweitern. Die Lehre Jesu schließt das mit ein, aber sie ist sehr viel umfassender und zielt eigentlich auf etwas anderes. Die Lehre Jesu zielt nicht in erster Linie auf Wissensvermittlung, sondern auf Lebensveränderung. Es geht nicht um die unverbindliche Darbietung von Wissensstoff. Es heißt nicht "Lehrt sie", es heißt "Lehrt sie halten".

    Es geht beim Christsein nicht darum, ganz bestimmte Dinge für wahr zu halten oder eine bestimmte Gesinnung zu haben, sondern darum, Jünger zu sein, an der Hand Jesu zu leben. Das Problem vieler Gemeinden ist, dass sie statt dessen das Kopfwissen der Leute immer weiter anreichern. Denken Sie an die Sakramentenkatechese. Was haben wir da nicht alles gelernt (und wieder verlernt)! Es gibt Leute, die seit Jahren Woche für Woche in die Kirche gehen und in dieser Zeit sehr viel gehört haben aber nicht einen Schritt gegangen sind. Und es steht zu befürchten, dass sie auch nicht mehr loslaufen werden. Der Kopf ist zu schwer geworden und das viele Wissen hat sie gegen jeden Gedanken an eine konkrete Nachfolge Jesu immunisiert.

Konkretisierung im Pfarrgemeinderat

Nachdem über die Ziele schnell Einigkeit herrschte, wurde ausführlich in mehreren Sitzungen beraten, auf welche Weise wir arbeiten wollen, um diesen Zielen näher zu kommen.
Acht "Werte" wurden beraten und nach ausgiebiger Besprechung verabschiedet. Sie beschreiben den Stil, dessen wir uns nach Möglichkeit bedienen wollen. Denn kein noch so hohes Ziel rechtfertigt unangebrachte Mittel. Gerade wenn es um das Evangelium geht, ist ja auch schon der Weg das Ziel.

Unsere Werte sind in der Reihenfolge, die der PGR ihnen gegeben hat:

  1. "Spiritualität"

    ist der aufmerksame Umgang damit, dass wir in allem, was wir bewegen, letztlich von Gott Bewegte sind. Dies wollen wir uns immer wieder bewusst machen und neu verinnerlichen. Spiritualität ist darum kein Wert unter anderen, sondern die geheime Achse, um die sich unsere ganze Gemeindearbeit dreht. Im Mittelpunkt von allem, was wir tun und sagen, steht die Person Jesu. Das Geheimnis unserer Gemeinde ist, dass sie von innen nach außen wächst.

    Spiritualität wird von uns nicht ein Wert unter vielen gesehen, sondern als das Zentrum des ganzen!

  1. "Offenheit"

    Wir wollen, dass moderne Menschen sich bei uns wohlfühlen. Wir versuchen daher, den Menschen von heute das Evangelium in einer sie ansprechenden, kulturell relevanten Art und Weise darzubieten.

  1. "Begeisterung"

    Wir sind gerne Christen. Daher versuchen wir, die Grundformen der christlichen Spiritualität Glaube, Gebet, Bibellesen, Gemeinschaft, Bekenntnis und Liebe in einer möglichst leidenschaftlichen und ansteckenden Weise zu leben.

  1. "Glaubwürdigkeit"

    Das Christentum, das bei uns gelebt und verkündigt wird, soll ungezwungen und authentisch sein. Wir versuchen, uns selbst und anderen nichts vorzumachen. Alle Fehler sind akzeptabel, von denen wir anerkennen, dass es Fehler sind. Was förmlich oder künstlich wirkt, wird bei uns systematisch abgebaut.

  1. "Gabenorientiertheit"

    Wir glauben, dass der Mensch dadurch ein erfülltes Leben erfährt, dass er die Gaben, die Gott ihm gegeben hat, dienend in der Gemeinde und in der Welt einsetzt. Darum bieten wir Hilfen an, dass jeder bei uns seine Gaben entdecken, fördern und ausüben kann.

  1. "Herzlichkeit"

    Liebevolle Beziehungen sollen jeden Aspekt unseres Gemeindelebens prägen. Dazu gehört ein Klima der gegenseitigen Annahme, der Fehlerfreundlichkeit, des Humors und der Gastfreundlichkeit. Notwendige Kritik wird in möglichst liebevoller Weise vermittelt.

  1. "Qualität"

    Wir streben nicht nach Perfektion, wohl aber danach, dass jeder Christ an dem Ort, an dem er mitarbeitet sein persönlich Bestes gibt zur Ehre Gottes und aus Respekt den Menschen gegenüber, mit denen wir zu tun haben.

  1. "Buntheit"

    Wir wollen eine Gemeinde mit einer klaren Mitte, aber mit vielfältigen Ausdrucksformen dieser Mitte sein. Wir suchen weder eine Uniformität der Meinungen noch irgendwelcher äußerer Formen, denn wir sind uns bewusst, dass Gott mit jedem Menschen auf individuelle Weise umgeht

Ergänzung:

Aus dieser Vision entwickelte der PGR auf einem Arbeitstag im November 2004 die Formulierung für das Leitbild unserer Gemeinde:

 

"Mit Gott - für die Menschen"

Dieses Leitbild drückt in nur fünf Worten kurz und prägnant aus, worauf unser Handeln sich stützt (auf den Glauben) und worauf es dabei ankommt: das Wohl aller beteiligten Menschen.