Unsere Kirche ist für Sie täglich von ca. 7:30 - 21:30 Uhr geöffnet!
Bitte die Kirchentür bei schlechtem Wetter schließen!

Liturgische Kleidung

Bei der Feier des Gottesdienstes tragen Geistliche, zum Teil auch mit besonderen Aufgaben Betraute (Lektor, Messdiener, Kommunionhelfer) eine besondere Kleidung. Diese wird "liturgische Kleidung" genannt. Entstanden ist diese Kleidung aus der spätantiken Festkleidung, bei den Bischöfen aus der Kleidung höherer Staatsbeamter. Bei der Feier der heiligen Messe trägt der Priester zunächst das Schultertuch aus Leinen, ursprünglich ein Halstuch, dann die Albe, ein langes weißes aus Leinen gefertigtes Gewand, das durch das Zingulum, einen seilförmigen Gürtel, zusammengehalten wird. Darüber kommt die Stola  und schließlich das Messgewand

Stola und Messgewand haben, je nach Fest- oder Jahreszeit, bestimmte Farben: Weiß oder Gold an Hochfesten und an Festen von Heiligen, die keine Märtyrer sind, Rot an Pfingsten, an Karfreitag und an den Märtyrerfesten, Violett als Farbe der Buße in der Advents- und Fastenzeit, auch (neben Schwarz) bei Totengottesdiensten, Grün an den Sonntagen im Jahreskreis und an den Werktagen. Bischöfe und Äbte tragen zusätzlich  Mitra, Brustkreuz und Ring als Zeichen ihres besonderen Dienstes.

Die Stola wird auch immer dann getragen, wenn die anderen Gewänder aus bestimmten Gründen fortfallen. So gehört zur Spendung des Beichtsakramentes die violette Stola.

Bei anderen Gottesdiensten oder gottesdienstlichen Handlungen (Andachten, Taufen, Beerdigungen ) tragen die Priester und Diakone  über dem schwarzen Talar das Rochett und die Stola.