Hinweise:

Die Werktagsgottesdienste finden jetzt wieder in der Kirche statt!

Unsere Kirche ist täglich von
ca. 7:30 - 21:30 Uhr für alle offen!
Bitten die Kirchtür immer schließen!

Impulse

 

Taufe des Herrn (Ende des Weihnachtsfestkreises)

Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. Mk 1,11

 

 

 

 

Reisesegen

Geh mit Gottes Segen.
Er halte schützend seine Hand über dir,
bewahre deine Gesundheit und dein Leben
und öffne dir Augen und Ohren
für die Wunder der Welt.
Er schenke dir Zeit,
zu verweilen, wo es deiner Seele bekommt.

Er schenke dir Muße,
zu schauen, was deinen Augen wohl tut.
Er schenke dir Brücken,
wo der Weg zu enden scheint
und Menschen,
die dir in Frieden Herberge ge-währen.
Der Herr segne,
die dich begleiten und dir be-gegnen.

Er halte Streit und Übles fern von dir.
Er mache dein Herz froh, deinen Blick weit
und deine Füße stark.

Der Herr bewahre dich und uns
und schenke uns
ein glückliches Wiedersehen.

Gerhard Engelsberger

 

 

 

Pfingsten

Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Joh 17,18

Einen neuen Aufbruch wagen", das heißt für uns Christen deshalb mehr, als einfach nur noch einmal anzufangen, sich Mut zuzusprechen und nochmals einen Anlauf zu unternehmen. Es ist nicht der verzweifelte Versuch, den ein Verein zu unternehmen hat, der in der Tabelle am unteren Ende zu finden ist, oder eine Partei, die aus ihren schlechten Umfragewerten nicht heraus kommt. Aufzubrechen gehört für uns Christen zum Grund unseres Daseins. Wir könnten uns heute nicht Christen nennen, wenn nicht von Beginn an Menschen, die für Jesus Christus gebrannt haben, vom Geist Gottes beseelt, den Glauben zu den Menschen getragen hätten. Zugleich gilt auch: Aufbruch hat immer mit Wagnis zu tun. Es ist ungewiss, was kommen wird. Wer sein gewärmtes Nest verlässt, der muss sich auf Unvorhergesehenes einstellen. [...] Ja, es braucht den Mut, sich auf neue Wege einzulassen und nach vorne zu gehen! [...] Wir haben allen Grund, dieses Wagnis einzugehen! Es liegt nicht allein an uns und unseren Kräften, ob dieser Aufbruch gelingt! Wir können dieses Wagnis
eingehen, weil Gott selbst zuerst zu uns Menschen aufbricht! Er kommt in unsere Welt, bricht auf, herein in unseren Alltag.

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

 

 

Bilder:

Hl-Geist-Taube-Rinchnach_by_Bernhard_Riedl_pfarrbriefservice
Pfingsten_Rom_Santa-Maria-Maggiore_Portal_by_Friedbert_Simon_pfarrbriefservice

 

Fronleichnam

Katholiken feiern die Gegenwart Christi

An Fronleichnam bezeugen die Katholiken ihren Glauben an die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Während die Kirchen der Reformation davon ausgehen, dass Christus nur im Augenblick des Empfangs (Kommunion) in den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist, ist es die Überzeugung der katholischen Kirche, dass diese Gegenwart über die Eucharistiefeier hinausreicht.
Der eigentliche Einsetzungstag der Eucharistie ist der Gründonnerstag. Aber weil der erste Charakter der Karwoche ein besonderes Fest nicht zulässt, wurde die äußere Feier auf diesen Tag verlegt. Seit dem 13. Jahrhundert wird als sichtbares Zeichen für den Glauben an die Gegenwart Christi das eucharistische Brot (Hostie) in einem Schaugefäß, der Monstranz, durch die Straßen getragen. Solche Fronleichnamsprozessionen gibt es auch zu Wasser, beispielsweise im Kanton Luzern und in Köln-Mühlheim.

Bischof Robert von Lüttich führte aufgrund der Visionen der Augustinernonne und Mystikerin Juliane das Fest 1246 in seiner Diözese ein. Papst Urban IV. legte 1264 fest, Fronleichnam am zweiten Donnerstag nach Pfingsten zu feiern. Papst Johannes XXII. sorgte 1317 dafür, dass das Fest in der ganzen abendländischen Kirche gegangen wird. Die erste Fronleichnamsprozession wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in Köln gehalten.

Das Wort "Fronleichnam" stammt aus dem Mittelhochdeutschen: "fron" heißt "Herr" und "lichnam" meint den lebendigen Leib.

Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996

 

Advent

Sei gesegnet

Sei gesegnet durch die Zeichen des Advents,
die Dir aufleuchten wollen
mitten in den Sorgen Deines Alltags,
damit Du sie erkennst und aufnimmst.

Sei gesegnet mit der Botschaft des Advents,
die Dich erfreuen will mit neuer Lebenshoffnung,
die Zukunft Dir verheißt und Bilder echten Trostes
vor die Augen Deiner Seele stellt.

Sei gesegnet von den Gestalten des Advents,
die Dir zu Herzen gehen wollen mit ihren Zusagen
und Anfragen, die Dir persönlich gelten
und Dich begleiten wollen.

Sei gesegnet vom Geheimnis des Advents,
das Dich überraschen und beschenken will
mit seiner Tiefe, seinem Glanz
und seiner reichen Gnade.

Sei gesegnet mit der Stille des Advents,
die heute vielfach schwer zu finden ist,
und dennoch so nahe bei Dir wohnt,
um Dir zu helfen und zu heilen.

Sei gesegnet!

 

 

Weihnachtssegen

Jedes Mal,
wenn du einem Menschen hilfst, wenn du verzeihst,
wenn du beschließt ehrlich zu leben,
wenn du versuchst deinem Leben einen neuen Sinn zu geben,
wenn du die Menschen ansiehst mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
dann ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe, der Friede, die Gerechtigkeit,
die Hoffnung und die Freude - Christus, der Herr.

Fröhliche Weihnachten

Segen für das Jahr

Das Wunder der im Frühling aus dem langen Winterschlaf erwachenden Natur berühre dich so tief und stark, dass es in dir selbst neue Kräfte weckt und dir die Augen öffnet für seine Schönheit.

Die gewaltige Fülle blühenden Lebens, die Glut des Sommers mit seiner Hitze, erfreue dich und gebe dir genügend freie Zeit zum Verweilen und Ruhen, zum Genießen zuhause oder irgendwo auf der weiten Weit.

Der unerschöpfliche Reichtum der in diesem Jahr gereiften Früchte dieser Erde, verleihe dir den guten Geschmack herbstlichen Staunens und Genießen über die bunte Vielfalt Dessen, was unserem Schöpfer alles einfällt.

Die Brachzeit des Winters, in dem auch Brot wächst, lasse dich erkennen, wie viel im Verborgenen geschieht, wie Frost und Kälte, Raureif, Sonne und Schnee den großen Reigen des Jahreskreises mit Jahreswende abrunden.

Durch alle Jahreszeiten deines Lebensweges begleite dich der Segensstrom deines Schöpfers, der dich nach seinem Bild und Gleichnis so wunderbar gestaltet hat und am Leben erhält.